Petersdom im Januar: Geheime Tipps für deinen besonderen Rom-Besuch

Petersdom im Januar: Geheime Tipps für deinen besonderen Rom-Besuch

2024: Neues Jahr, neue Reisen! Wir starten bereits am 2. Januar mit einem Ausflug nach Rom und in den Vatikan. „Petersdom im Januar“ klingt vielleicht ein wenig ungewöhnlich (ist es auch) – lass mich dir aber kurz erklären, warum es keine ganz so schlechte Idee ist, Rom im Januar zu besuchen.

In diesem Artikel möchte ich dir unsere Tipps für deinen Besuch am Petersdom ein klein wenig aufbereiten und dich natürlich bestmöglich mit Bildern zu sämtlichen Tageszeiten vom Petersplatz, vom Inneren des Petersdoms und seiner Kuppel versorgen.

Warum der Januar eine perfekte Zeit für einen Besuch am Petersdom ist

Rom ist überlaufen! Das liest man überall. Und daran ändert auch der Januar nichts – aber: Im Januar ist Rom erträglich! Wenn du zur richtigen Zeit am Petersdom bist, musst du gar nicht mal lange anstehen (nur früh aufstehen). Der letzte große Ansturm zu Weihnachten ist schon wieder rum und die Heiligen drei Könige stehen vor der Tür (den 6. Januar solltest du also, wenn möglich umschiffen).

Alles in allem ist Rom und damit auch der Vatikan laut den Locals im Januar eher ruhig, aber dennoch angenehm warm. Wir hatten im Schnitt gemütliche 15 °C über den Tag – perfektes Pullover-Wetter – und zum Glück keinen Regen. Für uns ein sehr angenehmes Klima, um eine Stadt zu erkunden! Im Sommer musst du in Rom mit 40 ° C rechnen – und bei diesen Temperaturen möchtest du nicht für mehrere Stunden vor dem Petersdom in der Schlange verbringen (so ist es zumindest einem Arbeitskollegen von mir ergangen).

Auf dem Petersplatz

Bevor wir uns aber unserem Ehrengast des heutigen Blogbeitrags zuwenden, wollen wir uns aber erst mal auf dem Petersplatz umsehen. Auch dieser ist zum Jahresanfang noch recht gut betretbar. Solltest du also Rom im Januar besuchen wollen, dann plane hier unbedingt mehrere Stopps ein, dein Fotobuch oder dein Instagram Account werden es dir danken!

Der Petersplatz bei Tag: Ein beeindruckendes Schauspiel

Sobald die Sonne aufgeht, beginnt sich der Petersplatz langsam und stetig mit Menschen zu füllen und auch stetig im Licht zu wandeln. Zu jeder Stunde sieht der Petersdom und auch seine Säulen auf dem Petersplatz ein bisschen anders aus. Suchst du also nach guten Tipps für deinen Besuch am Petersdom – hier ist mein erster: Komme immer mal wieder an den Petersplatz! Du wirst immer wieder neue Details entdecken.

Petersplatz bei Nacht: Der Vatikan im Lichterglanz

Kontraste! Davon hast du am Petersplatz bei Nacht mehr als ausreichend. Der Platz vor dem Petersdom beginnt sich mit den letzten Sonnenstrahlen wieder langsam zu leeren. Logisch: die Touristen müssen zum Abendessen ins Hotel – die Tagesausflügler fahren wieder nach Hause. Ein toller Zeitpunkt, also die Verschlusszeit ein wenig hochzuschrauben und die restlichen paar Besucher ein wenig verschwimmen zu lassen.

Meine Tipps für die Besichtigung des Petersdoms und der Kuppel

Kommen wir nun so langsam zu Star des heutigen Artikels: Der Besuch des Petersdoms. Nachdem ich selbst lange googeln durfte und hauptsächlich auf den Seiten dubioser Ticket-Verkäufer gelandet bin (das wird dir mit den Sehenswürdigkeiten Roms übrigens öfters passieren, als dir lieb ist), möchten wir unser frisch erworbenes Wissen also gleich mal mit dir teilen!

Vorsicht vor Abzockern: „Skip the Line“ Tickets

Während die „Guides“ Vor-Ort beim Kolloseum sehr sehr gerne die Ticket-Kontingente vorab aufkaufen, um diese anschließend an zahlungswillige Touristen weiterzuverkaufen, funktioniert das ganze beim Petersdom zum Glück nicht! Es gibt schlichtweg keine Kontingente und keine Zeitslots, die man buchen muss/kann!

Das heißt für euch: Einfach am besten möglichst früh am Morgen am Petersdom sein – je früher, desto besser.

Wir waren ca. um 7:45 am Eingang: Keine Schlange, 5 Minuten Wartezeit am Security-Check! Um kurz vor 8:00 waren wir bereits im Petersdom. Schneller geht es mit keinem Guide und auch mit keiner Reisegruppe.

Der Petersdom: Eintritt, Öffnungszeiten und Kosten

Was kostet der Besuch des Petersdoms?

Der Besuch des Petersdoms ist (Überraschung!) kostenfrei! Du brauchst also keinerlei Ticket zu kaufen, um ins Innere der großen Kathedrale zu gelangen. Auch kann man für den Besuch des Petersdoms keine Zeitslots buchen, das Kontingent der Besucherzahl ist unbegrenzt und hängt rein von der Ausdauer der Wartenden ab.

Was kostet der Besuch der Kuppel des Petersdoms?

Der Besuch der Kuppel des Petersdoms ist der einzige Teil des Doms, der mit Kosten verbunden ist. Für 8 € pro Person könnt ihr auf das Dach des Petersdoms und die Kuppel gelangen. Für nochmals 2 € mehr (also 10 € insgesamt) kannst du einen Teil des Aufstiegs mit einem Aufzug hinter dich bringen. Allerdings nimmt dir der Aufzug den einfacheren Teil des Aufstiegs ab – Uns war es die 2 € Aufpreis jedenfalls nicht wert.

Kostet der Besuch der Krypta das Petersdoms etwas?

Hier die nächste gute Nachricht: Ein Besuch in der Krypta des Petersdoms ist kostenlos!

Eintritt in den PetersdomKostenfrei
Eintritt zur Krypta des PetersdomsKostenfrei
Aufstieg zur Kuppel8 €
Aufstieg zur Kuppel (teilweise mit Aufzug)10 €

Öffnungszeiten

Der Petersdom ist das ganze Jahr – 365 Tage – geöffnet, auch an Feiertagen. Lediglich während Zeremonien (Messen, Papstaudienzen) werden die Türen des Petersdoms vorübergehend geschlossen, öffnen aber direkt im Anschluss gleich wieder. Logischerweise öffnet (und schließt) der Zugang zur Kuppel des Petersdoms ein wenig früher, als der Dom selbst. Analog zum Zugang zur Kuppel gilt: Die Krypta des Petersdoms kannst du nur innerhalb der Öffnungszeiten des Petersdoms selbst besichtigen (klingt irgendwie logisch – oder?).

Öffnungszeiten des Petersdoms
JahreszeitÖffnungszeiten
Winter
(Anfang Oktober bis Ende März)
Geöffnet jeden Tag von 7 Uhr bis 18 Uhr
Sommer
(Anfang April bis Ende September)
Geöffnet jeden Tag von 7 Uhr bis 19 Uhr
Öffnungszeiten der Kuppel des Petersdoms
JahreszeitÖffnungszeiten
Winter
(Anfang Oktober bis Ende März)
Geöffnet jeden Tag von 7:30 Uhr bis 17 Uhr
Sommer
(Anfang April bis Ende September)
Geöffnet jeden Tag von 7:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Öffnungszeiten der Krypta des Petersdoms
JahreszeitÖffnungszeiten
Winter
(Anfang Oktober bis Ende März)
Geöffnet jeden Tag von 7:30 Uhr bis 17:30 Uhr
Sommer
(Anfang April bis Ende September)
Geöffnet jeden Tag von 7:30 Uhr bis 18:30 Uhr

Quellen: pilgerzentrum.net und Opening hours and times of celebrations (basilicasanpietro.va)

Wichtig!

Mittwochs zwischen 8:00 und 12:00 ist der Zugang zum Petersdom nicht möglich. Hier hält der Papst nämlich seine wöchentliche öffentliche Audienz.

Auch zu großen Messen wird der Zugang zum Petersdom vorübergehend eingeschränkt. Außerdem kann der Papst spontane Messen abhalten. Auch dann haben Online-Tickets nur bedingt Gültigkeit (kommt aber wohl nur sehr sehr selten vor).

Zu diesen Zeiten kann auch die Kuppel und die Krypta nicht besucht werden.

Bester Zeitpunkt für den Besuch des Petersdoms – Die Jahreszeiten

Rom liegt in der gemäßigten Klimazone. Damit erwartet euch in der Hauptstadt Italiens mildes und sonniges Wetter. In den Sommermonaten Juli und August werden aufgrund des Schirokkos – ein heißer Wüstenwind aus Afrika, Temperaturen von über 30 Grad Celsius erreicht.

Mit 20 Grad erwarten euch im Oktober und November die milderen Monate des Jahres – in diesen ist die Stadt dafür meistens bis zum Platzen mit Touristen vollgestopft!

Der Winter beginnt in Rom im Dezember und zieht sich bis in den Februar. Hier kann das Thermometer Temperaturen von vier bis sechs Grad erreichen. Mit im Schnitt neun Regentagen gehören die Wintermonate zu den Ungemütlichsten in Rom.

Würde es rein nach dem Wetter gehen, dann wären die besten Monate für einen Besuch in Rom (und damit auch dem Vatikan) die Sommermonate:

  • April: 20°C, 7h Sonne, 7 Regentage
  • Mai: 23°C, 8h Sonne, 7 Regentage
  • September: 28°C, 7h Sonne, 5 Regentage
  • Oktober: 22°C, 6h Sonne, 8 Regentage

Im Winter ist es allerdings gar nicht mal so ungemütlich:

  • November: 17°C, 5h Sonne, 9 Regentage
  • Dezember: 13°C, 4h Sonne, 10 Regentage
  • Januar: 12°C, 4h Sonne, 9 Regentage
  • Februar: 13°C, 4h Sonne, 9 Regentage
  • März: 16°C, 5h Sonne, 8 Regentage

Für uns ist die Frage nun sehr leicht zu beantworten:

Du magst es gerne heiß und stehst auf dichtes Gedränge?
Dann fahre im April-September nach Rom und besichtige den Vatikan!

Du kannst mit ein paar Regentropfen umgehen, bewegst dich lieber ein wenig freier und möchtest die Sehenswürdigkeiten in Ruhe betrachten?
Dann fahre am besten im Januar oder Februar nach Rom und besuche dann den Petersdom!

Zusätzlich gilt immer: Versuche besondere Events der Katholischen Kirche möglichst zu umschiffen (Weihnachten, Hl. Drei Könige, Ostern,….) denn dann strömen die Menschen in Schaaren in den Vatikan.

Bester Zeitpunkt für den Besuch des Petersdoms? Die Uhrzeit ist der Schlüssel!

Ganz ähnlich, wie auch in anderen beliebten Ausflugszielen gilt auch für Rom: Je früher du an der Sehenswürdigkeit ankommst, desto besser! Besonders am Petersdom bewahrheitet sich diese Faustregel gleich in mehrfacher Hinsicht!

Es gibt nur eine einzige Schlange für Besucher (Reisegruppen nehme ich jetzt mal aus) und diese wächst stetig mit fortschreitender Uhrzeit – bis sie sich irgendwann ein mal um den ganzen Petersplatz erstreckt.

Plane also deinen Besuch des Petersdoms so, dass du an diesem Tag vielleicht ein wenig früher aus den Federn kommst und damit bereits zu den ersten am Frühstücksbuffet deines Hotels gehörst. Spätestens ab 9:00 Uhr beginnt die Schlange dann nämlich so richtig an zu wachsen. Ab Mittag kann man schon mal mit mehr als 2 Stunden Wartezeit rechnen.

Ich würde dir also empfehlen: Sei am besten vor 8:00 am Petersplatz. Dann solltest du in maximal einer halben Stunde im Inneren des Petersdoms sein.

Was muss ich beim Besuch des Petersdoms als Fotograf*in beachten?

Zunächst mal, musst du dich natürlich an die gleichen Regeln, wie auch alle anderen Besucher*innen halten! Gerade die Kleiderordnung scheint die größte Hürde zu sein (Wer will schon gerne im Sommer mit langer Hose durch Rom und den Vatikan latschen?). Der Vollständigkeit halber eine von mir zusammengetragene Liste der „Verhaltensregeln“ im Petersdom:

Kleiderordung

  • Um die Vatikanischen Museen, die Sixtinische Kapelle, den Petersdom und die Vatikanischen Gärten zu betreten, ist „angemessene Kleidung“ Pflicht!
  • Tief ausgeschnittene oder ärmellose Kleidung, kurze Hosen, Miniröcke und Kopfbedeckungen sind nicht erlaubt.
  • Personen mit sichtbaren persönlichen Gegenständen oder Tätowierungen, die gegen die katholische Moral, die katholische Religion und die guten Sitten verstoßen könnten, wird der Zutritt ebenfalls verweigert.

Persönliche Gegenstände

  • Gepäckstücke, Koffer, Taschen, Pakete und Behältnisse, die größer als 40 x 35 x 15 cm sind, müssen an der Garderobe abgegeben werden.
  • Rucksäcke, die nicht mehr als 15 cm vom Körper abstehen, können mitgenommen werden.
  • Schmuck, Wertgegenstände, Geldbörsen, Telefone, Videokameras usw. können nicht an der Garderobe abgegeben werden.

Verbotene Gegenstände

  • Mittelgroße und große Regenschirme sowie nicht faltbare Regenschirme in voller Länge, Videokameras, Transparente und Schilder jeglicher Art müssen an der Garderobe abgegeben werden. (Nutzung der Garderobe ist kostenlos)
  • Messer, Scheren und/oder Metallwerkzeuge verschiedener Art sind in der Garderobe aufzubewahren.
  • Schusswaffen oder andere gefährliche Gegenstände dürfen nicht in die Museen mitgebracht werden. 
  • Die Verwendung von Laserpointern jeglicher Art und von verstärkten Mikrofonen ist in den Vatikanischen Museen nicht gestattet.
  • Vor dem Zugang zum Petersdom müsst ihr einen Metalldetektor passieren, eure Rücksäcke werden geröntgt und bei Bedarf durchsucht.

Essen, Getränke und Rauchen

  • Alkoholische Getränke sind nicht erlaubt und müssen an der Garderobe abgegeben werden.
  • In den Ausstellungssälen darf nicht gegessen oder getrunken werden.
  • Die Vatikanischen Museen, der Petersdom usw. sind ein Nichtraucherbereich.
  • Auch E-Zigaretten sind in den Museen nicht erlaubt.

Telefone

  • Die Benutzung von Mobiltelefonen ist in den Ausstellungsräumen strengstens untersagt.
  • Telefone müssen auf lautlos gestellt werden.

Fotografieren

  • Das Fotografieren mit Blitzlicht ist strengstens untersagt.
  • Die Verwendung von Stativen, Ständern, Drohnen, Selfie-Sticks und/oder „professioneller Ausrüstung“ ist nicht gestattet.
  • Fotografieren im Petersdom ist prinzipiell erlaubt!
  • Keine Angst: Jeder zweite, den wir gesehen hatten hielt eine Spielreflex- oder Systemkamera in seinen Händen und fotografierte fleißig damit!
  • Filmen scheint dagegen explizit untersagt zu sein!
NICHTS MEHR VERPASSEN!
Dir gefallen unsere Reiseberichte? Dann melde dich am besten JETZT sofort bei unserem Newsletter an! Damit bist du immer UP-TO-Date und fast live bei unseren Abenteuern mit dabei!

Der Petersdom in Bildern

Genug palavert! Jetzt wisst ihr also zu welcher Jahreszeit ihr am besten den Petersdom besucht, war ihr anziehen dürft (und was nicht) und das bei eurem Besuch des Petersdom im Januar sehr gerne fotografieren dürft! 😉

Genau das machen wir jetzt nämlich in den nächsten drei Abschnitten unseres Blogbeitrags – den Petersdom fotografieren, als gäbe es kein Morgen! (Bei mir waren es 351 Klicks auf den Auslöser meiner Fujifilm X-T5)

Bevor wir uns aber nun (endlich) durch die Pforte bewegen, noch ein letztes Bild von draußen:

Impressionen aus dem Inneren des Petersdoms

Betritt man den Petersdom, wird man erst mal schier erschlagen – man fühlt sich richtig klein bei diesem Anblick!

Blick von der Pforte des Petersdoms ins Innere

Der Blick wird unweigerlich sofort vom Hauptaltar unter der großen Kuppel der Basilika gefangen.

Der Petersdom, auch bekannt als die Basilika St. Peter, ist schon ein beeindruckendes Bauwerk! Mit einer Länge von 220 Metern und einer Breite von 150 Metern ist er nicht nur der größte christliche Sakralbau, sondern auch eine der imposantesten Kirchen weltweit. Die Errichtung des Doms dauerte über 120 Jahre und involvierte mehrere herausragende Architekten, darunter Michelangelo, Carlo Maderno und Gian Lorenzo Bernini. Die Kuppel des Petersdoms, ragt majestätisch über die Skyline Roms und bietet einen unvergleichlichen Blick über die Stadt. Das Innere des Petersdoms beeindruckt durch kunstvolle Fresken, Skulpturen und Altäre, darunter das berühmte Baldachin von Bernini über dem Grab des Apostels Petrus.

Machen wir uns also auf zum Zentrum des Petersdoms, die Kuppel und der Altar:

Die Kuppel des Petersdoms

Steht man ca. mittig unter der Kuppel (exakt im Zentrum steht der Altar), braucht man nur noch seien Kopf in den Nacken legen und man kann den folgenden Anblick genießen! Die kunstvoll gestaltete Kuppel in 117,57 Metern höhe über unseren Köpfen versetzt uns ins Staunen!

Hier ein paar interessante Fakten zur Kuppel des Petersdoms:

  • Die Kuppel wurde von Michelangelo entworfen und nach seinem Tod von Giacomo Della Porta und Domenico Fontana fertiggestellt.
  • Mit einem Durchmesser von 41,50 Metern ist die Kuppel eine der größten der Welt und bietet von ihrer Spitze einen spektakulären Blick über die Dächer Roms und des Vatikans.
  • Der Außendurchmesser der Kuppel des Petersdoms beträgt 58,90 Meter.
  • 133,30 Meter Außenhöhe vom Straßenniveau bis zur Spitze des Kreuzes, 117,57 Meter Innenhöhe vom Boden bis zum Gewölbe der Laterne
  • Das Innere der Kuppel ist mit atemberaubenden Fresken von Giuseppe Cesari und Giovanni Lanfranco geschmückt, die Szenen aus dem Leben des Heiligen Petrus darstellen.
  • Um die Kuppel zu erklimmen, gibt es eine Treppe von 551 Stufen oder (teilweise) einen Aufzug. Der Aufstieg wird mit einem atemberaubenden Panoramablick über die Stadt belohnt.
  • Die Kuppel hat ein Gesamtgewicht von ca. 14.000 Tonnen.

Der Hauptaltar des Petersdoms

Der Altar des Petersdoms (von Reiseführern oft ein wenig übergangen), ist ein beeindruckendes Zeugnis barocker Prunkarchitektur.

Hier sind einige Highlights, die man sich mal näher ansehen sollte:

  • Der Hochaltar: Der Hauptaltar des Petersdoms, prachtvoll gestaltet von Gian Lorenzo Bernini, beeindruckt mit seiner monumentalen Größe und detailreichen Verzierungen.
  • Der Baldachin: Direkt über dem Altar erhebt sich der majestätische Baldachin, ein Meisterwerk von Bernini. Die vier gedrehten Säulen tragen das kunstvoll gestaltete Baldachindach, das wie eine Krone über dem Altar schwebt.
  • Der Altaraufsatz: Hinter dem Hochaltar erhebt sich ein kunstvoll gestalteter Altaraufsatz, der die Besucher des Petersdoms mit seinen detaillierten Reliefs und goldenen Verzierungen in den Bann zieht.
  • Die Öffnung zur Krypta: Unter dem Hochaltar führt eine Öffnung zur Krypta, die das Grab des Heiligen Petrus beherbergt.
  • Die Heiligenstatuen: Der Altar ist von Statuen bedeutender Heiliger umgeben, die dem Raum eine spirituelle Atmosphäre verleihen und die Geschichte der Kirche repräsentieren.

Statuen im Inneren des Petersdoms

Die Statuen am Altar des Petersdoms sind auch für sich alleine recht eindrucksvolle Kunstwerke. Zu den Highlights gehören die Statuen der vier Evangelisten – Matthäus, Markus, Lukas und Johannes – sowie eine imposante Figur des Heiligen Petrus. Auch einige frühere Päpste wurden hier verewigt.

Verschwommene Menschen

Ein wenig „spielen“ muss der Fotograf in mir natürlich auch ein wenig! Allerdings waren hier doch einige Anläufe nötig, um bei so langen Belichtungszeiten (>= 1 Sekunde) die Kamera noch ausreichend Still zu halten. Die Menschen im Petersdom bewegen sich nämlich fast ausnahmslos relativ langsam. Ein Stativ in Kombination mit einem ND-Filter wäre hier schon ein Träumchen gewesen! (Und das schreibt der Stativ-Hasser Christopher an dieser Stelle!)

Der Blick vom Dach des Petersdoms: Ein unvergessliches Erlebnis

Aufstieg Teil 1: 231 Stufen bis zum Dach des Petersdoms

Ganz egal, ob du den Petersdom im Januar, Februar, August oder Oktober besuchst, diese Zahlen bleiben immer die gleichen: 231 Stufen, dann erreicht man das Dach der Basilika! Hier wirst du mit einem ersten Vorgeschmack auf den Ausblick von der Kuppel aus belohnt! In einem kleinen Café kannst du dich hier bei Bedarf ein wenig stärken, oder einfach nur auf einen schnellen Espresso vorbei schauen.

Die Statuen an der Brüstung des Petersdoms

Meist wenig Beachtung finden die wunderschön gearbeiteten Statuen an der Brüstung des Dachs. Näher kommst du jedenfalls nicht mehr an diese Meisterwerke!

Zum Greifen Nah: die Kuppel des Petersdoms

Das Ziel unseres heutigen Ausflugs rückt näher! Man kann die Kuppel nun förmlich anfassen! An dieser Stelle können wir als erstes Zwischenfazit schon mal festhalten: Die Nutzung des Steppers und des Stairmasters im Fitnessstudio macht sich bezahlt – wir sind noch nicht mal außer Atem!

Aufstieg in die Kuppel des Petersdoms – Traumhafter Blick über den Petersplatz

Endspurt! Wir nähern uns dem Ziel unserer zweiten Etappe bei unserem Besuch des Petersdoms im Januar. Unserer Meinung nach haben wir uns später auf jeden Fall ein Eis verdient! Was meint ihr?

Das Kuppel-Innere

Nur noch ein paar Meter, dann ist der Blick auf das Innere der Kuppel des Petersdoms frei! Die Fresken im Inneren stellen Szenen aus dem Leben des Heiligen Petrus dar. Geschaffen wurden die Kunstwerke von Künstlern wie Giuseppe Cesari und Giovanni Lanfranco.

Aufstieg Teil 2: 230 Stufen bis zur Spitze der Kuppel

Und noch mal 320 Stufen – also insgesamt 551 Stufen, bis wir (endlich) auf der Kuppel sind. Diesen Teil des Aufstiegs kann man übrigens nicht mit dem Aufzug überspringen. Und dieser zweite Teil ist deutlich enger und anstregender zu bewältigen, als der erste. Man merkt mit jedem Schritt, wie man sich dem Ziel nähert und sich die Treppen spiralförmig durch das Innere der Kuppel schlängeln.

Geschafft! Der Blick von der Spitze des Petersdoms auf den Vatikan und Rom

Geschafft! Wir sind auf der Spitze des Petersdoms angelangt. Der Ausblick, der sich uns bietet ist phänomenal! Auch wenn das Wetter im Januar natürlich nicht ganz perfekt für beeindruckende Fotos ist, kann sich der Blick über den Petersplatz doch sehen lassen.

Das geübte Auge erkennt übrigens: Die Warteschlange geht mittlerweile ca. 1/4 um den Petersplatz – es ist 9:15 Uhr.

Blick vom Dach der Kuppel auf Rom

Als wir wieder unten angekommen sind, geht die Warteschlange übrigens schon knapp ein mal halb um den Petersplatz (um kurz vor 10 Uhr).

Fazit: Petersdom im Januar – Ein Besuch Wert!

Uff! Eigentlich wollte ich ja mal wieder einen etwas kürzeren Artikel schreiben…
Nachdem wir allerdings einige Zeit mit der Suche nach den richtigen Infos über den Petersdom zugebracht haben (Die Seiten von get-your-guide und auch nahezu sämtlichen anderen Veranstaltern ranken bei Google irgendwie wesentlich höher, als die offiziellen Webseiten!), dachte ich mir: „Ich schreibe das erfahrene hier einfach kurz mit rein!“ Immerhin kann ich euch viele Bilder präsentieren – also so als Entschädigung!

Rom - Vatikan - Abstieg von der Kuppel des Petersdoms

Alles in Allem hat uns der Ausflug zum Petersdom sehr gefallen! Extrem überrascht hat uns, dass der Eintritt zur Basilika selbst kostenfrei ist. Wer früh genug aufsteht, der kann ganz kostenlos und ohne teures „Skip-the-line-Ticket“ den Petersdom besichtigen – ohne lange Wartezeiten!

Vielen lieben Dank fürs vorbeischauen, hier auf blitzeria!

Christopher

Fotowalks Projekt – Steetphotography powered by blitzeria.eu

Übrigens: Falls du gerne mehr von Italien sehen möchtest, schau doch mal in Palermo vorbei!

Verlinkt auf: My Corner of the World, WATW